Die Zeltlager der Pfarrei St.Lukas

Zeltlager 2013
Zeltlager am Forggensee bei Roßhaupten im Allgäu

Zeltlager St. Lukas


vom 6. Juli bis 19. Juli 2013

Chronik: Zeltlager am Forggensee bei Roßhaupten im Allgäu

 
 

Samstag, 6.7.2013 – 1. Tag, Anreisetag


Der Anreisetag begann mit einem Gottesdienst in der Kirche St. Lukas, der von Pfarrer Sebastian Blümel und Diakon Gebauer gehalten wurde. Nach der Messe hatten die Zeltlagerbuben genug Zeit, sich von ihren Eltern zu verabschieden, da der Bus leider auf sich warten lies. Nach einer zweieinhalbstündigen für den Busfahrer anstrengenden Fahrt wurde ein Zwischenstopp in Dinkelsbühl eingelegt. Dort sammelten wir unseren Betreuer Uli Hrasky ein. Er führte uns zum Münster St. Georg und erzählte uns etwas über die Geschichte der Stadt. Anschließend hatten die Buben für 13 hochspannende Fragen in Form einer Stadtrallye eine Stunde Zeit. Die darauffolgende Tätigkeit bestand darin, den Rückweg zum Bus anzutreten und dort einzusteigen. Bei der eineinhalbstündigen Weiterfahrt „musste“ der Busfahrer schließlich eine kleine Pause zur Beruhigung seines Gemüts einlegen. Diese Pause nutzen einige „Holzköpfe“, um andere Buben zu amüsieren, indem sie elektronische Maschinen mit Gewinnchancen auf ein Kuscheltier quälten.


Als die Fahrt endlich am Zeltplatz endete, wurden die Jungen in ihre Gruppen und Zelte eingeteilt und nahmen darauf das traditionelle Ankunftsessen zu sich. Der Tag endete mit dem Lagerfeuer, Abendgebet und Zapfenstreich vom Herbert.

 

Sonntag, 7.7.2013 – 2. Tag, Tag der Schanzarbeiten


Der zweite Tag begann mit einem etwas schiefen Weckruf des Horns, da sowohl das Horn als auch sein Bläser ein wenig in die Jahre gekommen sind. Nach dem Morgengebet, Frühsport und Frühstück ging es zur Kirche nach Roßhaupten, um dort die Sonntagsmesse zu feiern. Mit der Rückkehr zum Zeltplatz begann die Entspannungsphase des Tages, die ihren Höhepunkt im Mittagessen, bestehend aus Leberkäse und Kartoffelbrei, fand und in der darauffolgenden Stunde wieder abflachte. Daraufhin standen die allseits beliebten Schanzarbeiten an. Diese setzen sich aus dem Bauen der Waschstelle, der Pinnwand, dem Holzstoß und dem Mannschaftszelt zusammen. Ein besonderes „Sabralli Oho“ geht dabei an Joachim und Stefan, die nachträglich eine Dusche zusammenzimmerten. Diese wurde auch gleich von denen, die zuvor im See gebadet hatten, in Betrieb genommen. Danach wurde wieder gechillt bis der Tag mit Abendessen, Lagerfeuer, Abendgebet und dem Zapfenstreich, diesmal gespielt von David K. (Knobi), der am Nachmittag angekommen war.

 

Montag, 8.7.2013 – 3. Tag


Wie immer begann der Tag mit dem Weckruf des Horns, dem Morgengebet und dem Frühsport. Vor dem Frühstück wurde eine fröhliche Verkündigung gemacht: Es gab ein Geburtstagskind. Wie fast jedes Lager war es der lustige Bube Thomas Hennig. Nach dem Frühstück und der Zeltkontrolle wurden die weißen T-Shirts zum Bedrucken abgegeben. Dann konnte sich endlich dem Fußballspiel gewidmet werden, da der Fußballplatz, der in der Nähe des Lagerplatzes lag, freigegeben wurde. Zum Mittagessen gab es Frikadellen mit verschiedenen Salaten. Nach dem Essen setzten sich die Buben zur Abkühlung an diesem heißen Tag in den See. Indes wurde der Fahnenmast von einigen Jungen und Betreuern aufgerichtet. Bald lagen schon die ersten bedruckten T-Shirts zum bügeln bereit. Der Tag endete mit dem Abendessen, Lagerfeuer, Abendgebet und dem Zapfenstreich.

 

Dienstag, 9.7.2013 – 4. Tag, Tag der Klamm


An diesem Tag wurde früh geweckt. Nach der üblichen Morgenprozedur, stand den Buben eine Wanderung durch die Breitachklamm bevor. Nach dem diese gemeistert worden war ging es nach einer kleinen Pause zu Fuß weiter zur Klopferschanze und nacheinem tollen Ausblick dort nach Obersdorf. Hier hatten die Buben eine Stunde Freizeit, welche viele zum Einkaufen und Essen nutzen. Zurück auf den Lagerplatz angekommen, wurde die verbleibende Zeit bis zum Abendessen zum Baden im See oder zum Rugby spielen genutzt. Der Tag endete wie üblich mit dem Singen am Lagerfeuer, Abendgebet und den Zapfenstreich. Leider mussten die Buben an diesem Abend eher lautstark in den Schlaf getrieben werden.


 

Mittwoch, 10.7.2013 – 5. Tag, (Chilling Mittwoch)


Der fünfte Tag des Lagers begann wie gewohnt mit dem Weckruf, Morgengebet, Frühsport und Frühstück. Bereits vor dem Frühsport verkündete Herbert den Tagesplan: Es gab keinen Plan. Herbert war planlos – das ganze Lager war planlos…


So verbrachten einige Buben den Vormittag des inoffiziellen „Chilling Mittwoch“ mit Fußballspielen und andere bauten spontan Flöße. Zum Mittagessen gab es das beliebteste Essen des Lagers: SCHNITZEL! Diese vom Küchenteam in liebevoller Massenproduktion hergestellten Fressalien wurden sofort eilig genossen. Nach dem Mittagessen wurden die Flöße zu Wasser gelassen und es wurde gebadet. Die „wasserscheuen“ Jungengammelten in ihren Zelten. Am späten Nachmittag machte sich manch einer, der noch keine Blasen an den Füßen hatte noch einmal zum Fußballspielen auf. Der Tag endete mit Abendessen, Lagefeuer, Abendgebet und Zapfenstreich.

 

Donnerstag, 11.7.2013 – 6. Tag


An diesem Tag wurde spät geweckt. Nach dem Morgengebet, Frühsport und einem ausgiebigen Brunch, war vor dem Eintreffen des Busses noch genug Zeit. Der Bus brachte uns zuerst zur Echelsbacher Brücke, dann zur Wieskirche und anschließend zum Schloss Neuschwanstein.


Die Wieskirche ist die prunkvollste Barockkirche Europas. Dort erklärte uns Uli Hrasky etwas über die Vergangenheit und das Innere der Kirche. Nach der weiteren kleinen Busfahrt und einem anstrengenden Aufstieg erreichten wir die Marienbrücke, von welcher wir einen tollen Blick auf Schloss Neuschwanstein hatten, nachdem wir uns durch gefühlt halb Japan gedrängt hatten. Durch einen kurzen Marsch erreichten wir schließlich das Schloss, wo wir auf die Führung warteten. Manch einer nutzte diese freie Zeit um ein schönes Foto mit unseren japanischen „Freunden“ zu machen, oder ihre Karten flattern zu lassen. Nach einer kurzen und trockenen Führung ging es zu Fuß nach Füssen weiter, von wo aus wir mit dem Linienbus in Richtung Roßhaupten zurückführen. Am Lagerplatz angekommen wurden die Buben mit Chilli con Carne für ihre Mühen belohnt. Der Tag endete mit dem Lagerfeuer, Abendgebet und Zapfenstreich.

 

Freitag, 12.7. – 7. Tag, „schwarzer“ Freitag


Der Tag begann wie gewöhnlich mit Weckruf und Morgengebet. Vor dem Frühstück verkündete Herbert, dass uns an diesem Tag ein besonderer Gast aus unserer Fangemeinde besuchen würde. Beim Mittagessen stärkten sich die Buben für ein darauf anstehendes Fußballspiel. Während dessen kam auch der besondere Gast, Pfarrer Uche, an. Er wurde sehr herzlich von den erschöpften Zeltlagerbuben begrüßt.


Als sich alle nach dem Fußballspiel frisch gemacht hatten, wurde der Gottesdienst gehalten. Anstelle von einer Predigt stellte Pfarrer Uche einige Jungen ein paar Fragen über unseren Aufenthalt. Nach dem Abendessen wurde sich für das Lagerfeuer fertiggemacht. Der Tag endete mit dem Abendgebet und dem Zapfenstreich.

 

Samstag, 13.7.2013 – 8. Tag, Hike Day


Nach der üblichen Morgenprozedur konnte nach einer sehr langen Nacht das Programm angetreten werden. Dieses wurde von Joachim und Stefan in mühevoll und stundenlang ausgearbeitet. Das bekannte von den einen mehr von den anderen weniger beliebte Rallyespiel „Die wilde 13“ stand an, kurz gesagt es war „Hike Day“.


Der Sinn des Spiels: In vier gerecht an dem Alter eingeteilten Gruppen mussten 19 Aufgaben bewältigt werden, genau genommen sieben Fragen zu unterschiedlichen Situationen und rum um Roßhaupten drei Zeitaufgaben und neun Sonderaufgaben. So kam es, dass die Buben in ihren Gruppen den einen oder anderen Kilometer zurücklegten. Highlightaufgaben waren unter anderem das Besorgen einer neuen Klorolle und eines gebratenen Spiegeleis. Hierfür musste den Bewohnern von Roßhaupten um Hilfe gebeten werden. Manche Buben wandten sich ab die Bäuerin der Mangmühle, welche gerne aushalf, später aber ihre Meinung zu dieser Aufgabe und zu den „Ideen der Betreuer“ lautstark mit dem Satz: „In Bayern is des a Sünd!“ kundgab.


Erschöpft aber glücklich über das Geschaffte, setzten sich die Teilnehmer um das Lagerfeuer und ließen Tag mit dem Singen, Abendgebet und Zapfenstreich ausklingen.

 

Sonntag, 14.7.2013 – 9. Tag, Tag der olympischen Spiele


Nach dem Weckruf und dem Morgengebet hielt schon olympisches Feeling auf dem Lagerplatz Einzug. Traditionell fand am zweiten Sonntag des Lagers die Lagerolympiade statt. Auch hierfür wurden die Gruppen wieder bunt gemischt nach dem Alter aufgeteilt. Nach dem Mittagessen, wo es Curryhänchen und einen mächtigen Nachtisch gab, konnten die Spiele beginnen. In verschiedenen Spielen konnten die „Athleten“ ihr Können unter Beweis stellen. Da gab z.B. Frisbeewurf, Fußballdisziplinen oder auch den Hahnenkampf. Die Teams feuerten ihre Wettkämpfe stets heftig an. Nach dem Abendessen trudelte erneut geistlicher Beistand in Form vom Pfarrer Sebastian Blümel ein. Er feierte mit uns den Sonntagsgottesdienst und nahm freudig am Lagerfeuer teil. Der Abend endete schließlich mit Abendgebet und Zapfenstreich.

 

Montag, 15.7.2013 – 10. Tag


Nach dem Weckruf, Morgengebet, Frühsport und Frühstück begann für die älteste Gruppe ein sehr spannender aber auch anstrengender Tag: Die Zweitageswanderung mit Übernachtung in der Kissinger Hütte unterhalb des Aggensteins, welcher erklommen werden sollte. Aber auch die Jüngeren kamen in den Geschmack einer Bergwanderung auf den benachbarten Breitenberg. Zuerst fuhren alle gemeinsam mit der Bergbahn auf ca. 1500m. Dann trennten sich die Wege. Während die Jüngeren nach einem 45 minütigen Aufenthalt auf dem Breitenberg den Rückweg antraten, erklommen die Ältesten mit ihren Betreuern den Gipfel des Aggensteins (1980m). Das war nicht ganz ungefährlich. Auf dem Platz angekommen gab es Kartoffeln mit einer leckeren grünen Soße zum Abendessen. Auf der Hütte gab es Spargelsuppe und Spaghetti Bolognese. Hier lies man den Abend mit Spielen und Musik ausklingen. Da die Jüngeren heute Abend ohne Musiker auskommen mussten sorgten auch sie für lustige Töne am Lagerfeuer. So klang auch hier der Tag am Lagerfeuer aus.


 

Dienstag, 16.7.2013 – 11. Tag


Sowohl auf der Hütte als auch auf dem Platz wurde früh geweckt. Nach einem ausgiebigen Frühstück machte sich die älteste Gruppe auf der Hütte auf den steilen Rückweg. Die jüngeren Buben am Platz machten sich währenddessen mit Eddis „Sport Tipps am Morgen“ und einem guten Frühstück fit für den Tag. Sie besuchten den Bootsanleger Tiefental. Eine Schiffstour stand auf dem Programm. Nach einer 45 minütigen Schiffsfahrt über den Forgensee kamen die Buben am Ziel an. Von dort liefen sie in einem eineinhalbstündigen Marsch zum Zeltplatz zurück. Hier badete bereits die älteste Gruppe im See. Es folgte ein wieder vereintes Mittagesse, für die Ältesten ein Déjà-vu. Es gab Spaghetti Bolognese. Anschließend wurde nochmal gemeinsam in dem See gebadet. Am Feuer konnte man nun wieder mit vereinten Kräften zusammen singen. Nach dem Abendgebet und dem Zapfenstreich endete der ereignisreiche Tag.

 

Mittwoch, 12. Tag 17.7.2013


Auch an diesem Tag wurde wieder früh geweckt. Nach dem Morgengebet, einem leichten Frühsport und einem ausgiebigen Frühstück, mit Packen der Lunchpakete, machten sich die Buben für die Tageswanderung bereit. Nach sechs Stunden und 20 Kilometern Wegstrecke erreichten die Buben ihr Ziel, den Eisenberg mit seinen zwei teilweise im Innenbereich sehr gut erhaltenen Burgruinen. Während der Wanderung, nahm man sich in den Burgen und im Almlokal Platz für ausgiebige Pausen abzuhalten. Die Ziegen auf der Alm taten es so manchem Buben mehr an wie die alten Gemäuer. Nach einem kurzen Fußmarsch nach Zell stiegen alle müde aber zufrieden in den Bus ein. Unser Busfahrer war wirklich gut gelaunt, was die Stimmung hob. Das darauf folgende Bad im See hatten sich alle bei den hohen Temperaturen und der zurückgelegten Strecke wahrhaftig verdient. Am Lagerfeuer sang der Besuch, den wir für gewöhnlich ja oft erhalten, kräftig mit. Zu Besuch kamen nämlich Uli Mayers Frau und ihre Mutter. Auch der Hund der Familie Mayer war dabei und sorgte für Erheiterung. Dieser Tag endete mit Abendgebet und Zapfenstreich.

 

Donnerstag, 18.7. 2013 – 13.Tag


Nach Wecken, Morgengebet und Frühsport folgte wie an jedem Tag das gute Frühstück.
Gegen 9.30 Uhr brachte uns der bereitgestellte Bus zum ABC – Schwimmbad nach Nesselwang. Die Buben hatten besonders große Freude an der Wildwasserrutsche.

Rechtzeitig zum Mittagessen trafen wir wieder am Lagerplatz ein. Anschließend folgte der traurigste Teil des Lagers. Alle Zelte mussten abgebaut werden. Auch Kreuz und Fahnenmast fielen dieser Aktion zum Opfer. Alles wurde in den von Joachim organisierten LKW eingeladen. Nur das große Mannschaftszelt blieb als letztes Übernachtungsquartier für alle Jungen stehen. Bis zum Abendessen waren alle notwendigen Arbeiten zur vollen Zufriedenheit der Betreuer erledigt.

Der nun folgende letzte Abend im Lager hatte wie schon immer einen besonderen Höhepunkt:
Nach dem üblichen Liedersingen zogen alle Teilnehmer mit brennenden Fackeln auf den Lagerplatz, der feierlich mit Fackeln beleuchtet war. Herbert hielt seine Abschlussrede und allen Teilnehmern wurde eine Urkunde überreicht. Mit dem Lied „Nehmt Abschied, Brüder“ und dem Abendgebet schloss der offizielle Teil des letzten Abends. Es dauerte schon ein wenig, bis die letzten Buben im großen Zelt ihre Nachtruhe fanden.

 

Freitag, 19.7.2013 – 14.Tag


Heute wurde nach den üblichen Morgenritualen das Mannschaftszelt abgebaut. Wir packten unser Lunchpaket und nach Säuberung das Platzes trafen wir uns ein letztes mal in der Runde. Nach dem Reisesegen wurden wir mit unserem Gepäck auf den Weg zum Bus geschickt, der pünktlich um 12.00 Uhr Richtung Heimat abfuhr. Nach diversen Pausen erreichten wir den Aschenbergplatz in Fulda, wo schon unsere Eltern auf uns warteten.


So ging ein erlebnisreiches Zeltlager zu Ende und wir freuen uns schon auf das nächste Lager 2014 in der Eifel.


 

Chronisten: Paul Drexler, Uli Hennig, Silas Jökel

 

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