Die Zeltlager der Pfarrei St.Lukas

Zeltlager 2016

Zeltlager St. Lukas 2017 - Chronik


Zeltlager der Pfarrei St. Lukas 2017: bei Süderende auf der Nordseeinsel Föhr

2. bis 15. Juli 2017

 
 

Sonntag, 2. Juli 2017, 1. Tag


Am Sonntag versammelten sich 51 Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern am Bahnhofsvorplatz in Fulda. Als alle versammelt waren, sprach Conny ein Reisegebet. Im ICE nach Hamburg trafen wir auf die Jungs des BSV (Göttingen), die uns in Stimmung brachten. In Hamburg angekommen stiegen wir in einen weiteren Zug, der uns nach Dagebül brachte. Von Dagebül aus nahmen wir eine Fähre nach Wyk auf Föhr. Dort angekommen, wurden wir bereits von Uli M. und Herbert erwartet und es ging mit dem Bus weiter zum Lagerplatz. Dort wurden wir in Gruppen und Zelte eingeteilt. Danach kam das Hornsignal zum traditionellen Essen: Nudeln mit Brösel und Apfelmus. Danach hatten wir Freizeit, in der Fußball gespielt und geschnitzt wurde. Als wieder das Signal ertönte, kamen alle zum Lagerfeuer, wo bis spät in der Nacht gesungen und gelacht wurde. Der Tag endete mit dem Abendgebet und dem Zapfenstreich.

 

Montag, 3. Juli 2017, 2. Tag


Der Tag begann mit dem Wecken der Jungen um 8 Uhr. Es standen Schanzarbeiten an und sie machten sich an die Arbeit, um eine Waschstelle, eine Dusche und eine Feuerstelle mit Holzlager zu bauen. Zu Mittag gab es Leberkäse mit Pommes und Salat. Nach der darauffolgenden Mittagspause, fuhren sie zum in der Nähe gelegenen Sportplatz und veranstalteten ein Fussballtunier mit vier Mannschaften. Danach ging es mit den Fahrrädern zurück zum Zeltplatz. Dort angekommen bestand die Möglichkeit noch einmal mit den Fahrrädern an den Strand baden zu gehen. Langsam ließen sie den Tag am Lagerfeuer verklingen und der Tag endete schließlich mit Abendgebet und Zapfenstreich.

 

Dienstag, 4. Juli, 2017, 3. Tag


Der Tag begann wie jeden Morgen mit dem Ertönen des Weckhorns. Nach dem Gebet von Herbert gab es Frühsport und ein ausgiebiges Frühstück. Nachdem alle gesättigt in ihren Zelten entspannten, wurde die Zeltkontrolle durchgeführt. Anschließend wurden die Schanzarbeiten vollendet. Nach dem Mittagessen fuhren wir mit den Fahrrädern zum Strand. Auf der Rückfahrt wurden die ersten Einkäufe im Edeka getätigt. Zum Abend hin wurde das Fahnenkreuz samt Fahnen fertig gestellt. Vor dem Lagerfeuer erfolgte die Zeremonie, in welcher die Flaggen offiziell gehisst wurden. Der Tag wurde glücklich mit dem Lagerfeuer und dem Zapfenstreich beendet.

 

Mittwoch, 5. Juli 2017, 4. Tag


Der Tag begann wie immer mit dem Wecken und dem Morgengebet von Herbert. Nach dem Frühstück sollten wir unsere Rücksäcke packen. Kurz darauf ging es mit dem Fahrrad zum Schiffanleger nach Wyk. Danach ging es mit dem Schiff „Hauke Haien“ auf die Hallig Hooge. Nach dem Sturmflutkino ging es in das dortige Wattenmeermuseum. Anschließend gab es Freizeit. Um 18:45 ging es wieder mit der Hauke Haien zurück nach Wyk. Davor ging es jedoch bei den Seehundbänken vorbei. Zurück auf Föhr angekommen, ging es mit dem Rad zurück zum Lager. Zu Essen gab es leckeres Gyros mit Tsatsiki und Schafskäse. Kurz darauf begann, das Lagerfeuer. Der Tag endete mit dem Abendgebet und dem Zapfenstreich.

 

Donnerstag, 6. Juli 2017, 5. Tag


Der Tag begann mit dem Weckhorn von Matthias und dem Weckruf von Herbert, dem Frühsport und dem Frühstück. Danach fuhren alle zum Strand, spielten dort Fußball oder gingen schwimmen. Dann kamen Conny und Co. mit Kuchen und Trinken. Nach dem Baden konnte man noch Einkaufen gehen oder direkt zurück zum Lagerplatz fahren. Dort angekommen gab es Spaghetti Bolognese mit Salat. Danach haben alle ihre Zelte aufgeräumt und es wurde die Zeltkontrolle durchgeführt. Am Abend sangen alle beim Lagerfeuer und der Zapfenstreich beendete den Tag.

 

Freitag, 7. Juli 2017, 6. Tag


Der Tag begann wie immer mit dem Weckruf von Herbert und dem Blasen von Matthias. Dem Frühsport von Paul und dem leckeren Frühstück von den Küchenfrauen und Thomas waren auch sehr erfolgreich. Gegen kurz vor Mittag kamen wir mit unseren Fahrrädern, auch liebevoll Schrottmöhren genannt, an einem alten Kutter an. Wir fuhren ungefähr zwei Stunden auf hoher See und besichtigten die Tiere des Wattenmeeres. Nach unserer sehr erfolgreichen Tour kamen wir auf den Höhepunkt des Tages: Shopping im Edeka! Gegen Nachmittag fuhren wir mit den Fahrrädern - manche nannten sie auch liebevoll Rostlauben – zurück zum Zeltplatz. Dort angekommen hatten wir noch zwei Stunden Freizeit, bis eine Gruppe das Lagerfeuer aufbaute und wir den erfolgreichen Tag beenden konnten. Zum Schluss blies Matthias den spannenden Zapfenstreich, während sich alle in ihre Schlafsäcke verkrochen.

 

Samstag, 8. Juli 2017, 7. Tag


Der Tag begann, wie üblich, mit dem Weckruf von Herbert. Nach dem darauffolgenden Frühstück begannen die spannenden Workshops von Stefan W., Conny, Jan und Wolle. Dem anschließenden Mittagessen folgte der Spiel- und Spaßnachmittag. Später ertönte das Horn ein weiteres Mal zum Hike Day. Hier gab es drei Stationen, die wir als Team erledigen mussten. An der letzten Station bekamen wir das Abendessen von Kathrin und Anne. Zurück am Zeltplatz brannte das Lagerfeuer und es versammelten sich die Buben im Feuerkreise und sie sangen laustark fröhliche Lieder. Der Tag endete mit einem spannenden Gebet von Herbert und dem Zapfenstreich von Matthias.

 

Sonntag 9. Juli 2017, 8. Tag


Wir wurden vom pompösen Schall des Weckhorns geweckt. Leider mussten wir heute sehr früh aufstehen und mit dem Fahrrad zur Kirche nach Wyk fahren. Die dortige heilige Messe wurde teilweise auch auf Polnisch und anderen Sprachen, wie Latein, Italienisch, Englisch und weiteren gehhalten. Nach dem Gottesdienst konnten wir uns entscheiden, ob wir noch einkaufen wollten oder ob wir gleich heimwärts zum Lagerplatz „rattern“ wollten. Am Nachmittag begann die hoch gepriesene Lagerolympiade am Strand, mit den Disziplinen: Turmspringen und Bodyboardrennen im Wasser. Weiter ging es am Strand mit Jonglage, Handstand auf Zeit, Hahnenkampf, Ball in einen viereckigen Ferch werfen und im Watt Figuren bauen. Danach gab es am Gitter Kuchen und Obst. Anschließend „knetterten“ wir „volle Kanne“ mit unseren Drahteseln zurück zum Lagerplatz. Am Abend gab es vorzügliches Gulasch. Als es dunkel wurde, sangen wir am Lagerfeuer tolle Lieder. Mit dem Abendgebet und dem Zapfenstreich lies Mutter Natur den Tag ausklingen.

 

Montag 10. Juli 2017, 9. Tag


Der Tag begann diesmal etwas früher mit dem Ertönen des Hornes und dem Weckruf von Herbert. Der Frühsport fiel heute glücklicherweise aus. Nach dem Morgengebet und einem ausgiebigen Frühstück begaben sich die Jungen mit den Fahrrädern auf dem Weg nach zum Deich Richtung Strand. Von dort aus startete die große Wattwanderung von der Insel Föhr nach Amrum. Geleitet wurde sie von Reinhard, dem Strandkorbverkäufer und Wattführer. Zum Glück überstanden alle Buben die große Wanderung. Das lag mit Sicherheit an den ermutigenden Worten des Wattführers: „Augen auf beim Wattenlauf!“ und „Nicht rennen und nicht pennen!“ Das waren seine liebsten Sprüche. Auf Amrum hatten wir Freizeit. Diese nutzen die meisten, um am Strand baden zu gehen, oder zu Besuchen im Edeka und anderen Läden unseres Vertrauens. Danach ging es mit der Fähre zurück auf Föhr. Nach einem leckeren Abendmahl wurden am Lagerfeuer noch fröhliche Lieder gesungen. Nach dem anstrengenden Tag fielen die Jungen förmlich in ihre (Feld-) Betten. Dieser weitere Zeltlagertag endete mit dem Abendgebet und dem Zapfenstreich.

 

Dienstag 11. Juli 2017, 10. Tag


Der Tag begann wie üblich mit dem letzten Blasen von Matthias. An diesem Morgen konnten wir uns ausruhen und uns auf den bevorstehenden zweiten Teil der Lagerolympiade vorbereiten. Nach einem leckeren Schnitzel vom Küchenteam, waren wir gestärkt und für den Tag motiviert. Danach begann endlich der zweite Teil der beliebten Lagerolympiade. Das erste Spiel war eines der beliebtesten: Fußballtennis. Jedoch mussten wir das kleine Turnier frühzeitig beenden, weil wir zum Abschiedsgottesdienst gingen. Dieser wurde vom Pfarrer gehalten, der bereits die Sonntagsmesse mit uns feierte. Er opferte extra seine Urlaubszeit und hielt die Messe mit viel Humor und Spaß. Danach aßen wir gemeinsam mit dem Pfarrer und seiner Begleitung zu Abend und beendeten den Abend am Lagerfeuer.

 

Mittwoch 12. Juli 2017, 11. Tag


Der Tag begann mit dem Ertönen des Horns und dem Weckruf. Jedoch mussten wir auf Grund des schlechten Wetters zum ersten Mal in diesem Lager das Frühstück in das Mannschaftszelt verlegen. Nach dem Frühstück verbrachten die Buben ihre Zeit bis zum Mittagessen im Zelt. Zum Mittagessen gab es Frikadelle mit Gemüse und Kartoffelbrei. Zum Nachtisch gab es Straciatellapudding. Etwas später wurde das Fußballtennistunier der Lagerolympiade fortgesetzt. Daraufhin konnte man sich entscheiden, ob man lieber die letzten Einkäufe tätigen oder zum Strand mitfahren mochte. Am Abend gab es das Abendbrot und dazu Reste vom Mittagessen. Der Tag endete nicht wie gewöhnlich mit dem Zapfenstreich. Nach einem kurzen Lagerfeuer brachen die Buben zur Lembecksburg auf. Dort wurde ihnen eine Gruselgeschichte von Uli M. erzählt. Daraufhin gingen die Buben in vier Gruppen auf eine angsteinjagende Nachtwanderung. Am Zeltplatz angekommen endete der Tag mit Bratwürstchen.

 

Donnerstag, 13. Juli 2017, 12. Tag


Mit dem Weckruf von Herbert begann der Tag. Wir versammelten uns danach um das Lagerfeuer, um zu beten. Nach dem Beten gingen wir zum Frühstück. Anschließend gab es Zeltkontrolle. Bis zum Mittagessen hatten wir Freizeit. Nach dem Mittagessen konnten wir zum Strand fahren, wo man Fußball spielen oder schwimmen konnte. Nach einigen Stunden fuhren wir zum Zeltplatz zurück. Dort gab es gleich Abendessen und bis zum Lagerfeuer gab es wieder Freizeit. Nach dem wärmenden Lagerfeuer beendete Herbert den Tag mit dem Abendgebet und Stefan W. mit dem Zapfenstreich auf der Mundharmonika.

 

Freitag, 14. Juli 2017, 13. Tag


Früh am Morgen ertönte heute das Weckhorn, denn am vorletzten Lagertag, auch Tag X genannt, stand traditionsgemäß viel Arbeit auf dem Programm. Nach dem Morgengebet und dem Frühstück wurden die Zelte ausgeräumt, gesäubert, getrocknet und verpackt. Damit wurde schließlich der gesamte Vormittag verbracht, sodass im Anschluss freudig das Mittagessen eingenommen wurde. Auch der Nachmittag wurde zum Zusammenpacken sämtlicher Materialien auf dem Lagerplatz verwendet. Im Anschluss wurde alles in den LKW geladen. Schließlich blieb dabei auch noch Zeit zum Fußball spielen. Nach dem Abendessen wurde ein besonders großes Lagerfeuer errichtet, denn dieser letzte Abend im Zeltlager wurde besonders gefeiert. Zunächst sangen wir wie gewohnt am Feuer. Im Anschluss daran zogen wir noch ein Mal mit Fackeln auf den Lagerplatz ein. Herbert hielt eine Abschlussrede und alle bekamten eine Urkunde ausgeteilt. Nach dem Abschlussabend, begaben wir uns zu Bett – diesmal jedoch nicht in unseren kleinen Zelten, sondern im großen Mannschaftszelt oder manche auch unter freiem Sternenhimmel.

 

Samstag, 15. Juli 2017, 14. Tag


Zum letzten Mal in diesem Jahr wurden wir von Weckhorn und Herberts Ruf geweckt. Noch ein Mal versammelten wir uns zum Morgengebet und zum Frühstück. Im Anschluss daran wurden die letzten Sachen zusammengepackt und auf den LKW geladen. Danach wurden wir offiziell verabschiedet und bekamen den Reisesegen. Nun ging es auf die ca. 8-stündige Rückfahrt nach Fulda. Dazu brachte uns zunächst der Bus nach Wyk zur Fähre. Mit der Fähre ging es weiter nach Dagebüll. Dort mussten wir schließlich eine Stunde warten bis wir mit dem IC weiter nach Hamburg fuhren. Dort angekommen gingen wir in den nächstgelegenen Park um die Wartezeit zu überbrücken, bis uns schließlich der ICE von Hamburg nach Fulda brachte. In Fulda warteten bereits die Eltern auf uns, die uns fröhlich in Empfang nahmen.

 

(Diese Chronik wurde von wechselnden Teilnehmern und Betreuern verfasst, sodass alle an ihrer Entstehung beteiligt waren.)

 

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